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Tippgeberprovision VersicherungVERSICHERUNGEN ABSCHLIESSEN,
75% DER PROVISION BEZIEHEN

 


Rechtliches f├╝r Tippgeber im Bereich Versicherungen

Provisionsabgabeverbot

Das Provisionsabgabeverbot f├╝r Versicherungen ("Provisionsabgabeverbot") war eine Verordnung der Bundesanstalt f├╝r Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) auf Basis des Versicherungsaufsichtgesetzes (VAG). Sie untersagte Anbietern und Vermittlern von Versicherungen den Versicherungsnehmern f├╝r den Abschlu├č eines Versicherungsproduktes eine Verg├╝tung zu bezahlen.

Provisionsabgabeverbot gekippt

Durch das Urteil vom Verwaltungsgericht Frankfurt im Oktober 2011 wurde das Provisionsabgabeverbot gekippt. Die Sprungrevision durch die beklagte BaFin beim Bundesverwaltungsgericht wurde am 29.02.2012 zur├╝ckgezogen, wodurch das Urteil der ersten Instanz rechtskr├Ąftig ist. Die bedeutet, da├č das Provisionsabgabeverbot de jure gekippt ist. Hierdurch ist ein direkter Bezug einer anteiligen Pr├Ąmie der Abschlussprovision einer Versicherung m├Âglich.
F├╝r uns bedeutet der Wegfall des Provisionsabgabeverbots, dass Tippgeber sich jetzt auch selbst empfehlen und 75% der Provision beziehen k├Ânnen. F├╝r Versicherungsmakler ist dies wohl keine erfreuliche Nachricht, da man jetzt die hohen Provisionen auch dem Kunden direkt zukommen lassen kann. Bevor das Provisionsabgabeverbot der Vergangenheit angeh├Ârte haben wir schon angefangen ├╝ber die Tippgeberschiene anteilige Provision auszubezahlen. Den Prozess haben wir beibehalten. Jetzt, da das Provisionsabgabeverbot de facto nicht mehr existiert, k├Ânnen abschlusswillige Kunden sich als Tippgeber registrieren und direkt die anteilige Provision in H├Âhe von 75% beziehen. Das einzige was Sie hierf├╝r machen m├╝ssen ist sich selbst zu empfehlen und Ihren Versicherungsvertrag ├╝ber uns abzuschlie├čen. Das Provisionsabgabeverbot wird Sie nicht mehr daran hindern.
Das Gericht begr├╝ndete die Entscheidung unter anderem damit, dass durch das Provisionsabgabeverbot eine staatliche Einschr├Ąnkung der Wettbewerbsfreiheit vorliegt und ein Eingriff in die Dienstleistungsfreiheit vorherrscht. Zudem steht ein Provisionsabgabeverbot einer erforderlichen Liberalisierung von alternativen Verg├╝tungsmodellen im weg. Daher ist es nachvollziehbar, dass das Provisionsabgabeverbot aus 1934 nicht mehr an die heutigen Marktbedingungen passt und gekippt wurde. Interessant ist auch, dass ein Provisionsabgabeverbot im Bereich Versicherungen nur in Deutschland ausge├╝bt wurde.