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Gesetzliche Krankenkasse

Gesetzliche Krankenversicherung


Der Beitragssatz der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurde durch die Gesundheitsreform von 2009 zwar vereinheitlicht, allerdings unterscheiden sich die Versicherungen jedoch in den Leistungen und bieten teilweise au├čerhalb der Grundleistungen, weitere Zusatzleistungen wie z.B. Akupunktur, 24-Stunden-Hotline, Terminreservierungen bei Fach├Ąrzten, Reiseimpfungen, Ern├Ąhrungskurse oder Kostenerstattung f├╝r Naturheilverfahren an.

Wir bieten Ihnen drei gesetzliche Krankenversicherungstarife an, bei denen Sie als Mitglied ├╝berdurchschnittliche Leistungen beziehen.

Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben d├╝rfen wir beim Abschluss einer der unten aufgef├╝hrten gesetzlichen Krankenversicherungen keine Pr├Ąmie mehr auszahlen.



Wer muss was beim Kassenwechsel der GKV beachten?

Nicht immer k├Ânnen Sie Ihrer Krankenkasse ganz so einfach k├╝ndigen. Je nach Einkommen und T├Ątigkeit gelten folgende Bestimmungen:

Pflichtversicherte Arbeitnehmer

Hierzu z├Ąhlen alle Angestellten, die ein Bruttoeinkommen von weniger als 50.850 Euro pro Jahr bekommen. In diesem Fall m├╝ssen Sie sich als Arbeitnehmer defacto also per Zwang im System der gesetzlichen Krankenkassen versichern. Ein Wechsel in eine private Krankenversicherung ist in dem Fall nicht m├Âglich. Wenigstens aber besteht die freie Wahl unter den gesetzliche Kassen, denn es gibt dort durchaus Unterschiede. Die Mitgliedschaft in Ihrer jetzigen Kasse k├Ânnen Sie zum Ende des ├╝bern├Ąchsten Monats beenden. Wenn Sie Ihrer Krankenkasse noch in diesem Monat k├╝ndigen, k├Ânnte die Mitgliedschaft bei der neuen Kasse also bereits zum 01. starten.

Hinweis:

Eine K├╝ndigung ist immer nur dann m├Âglich, wenn Sie bei Ihrer derzeitigen Kasse mindestens 18 Monate lang versichert waren. Sind Sie gar in einem der Wahltarife versichert, sind Sie sogar 36 Monate lang an die Krankenkasse und gleichzeitig an diesen Wahltarif gebunden. Selbst wenn die Kasse einen Sonderbeitrag angesichts finanzieller Engp├Ąsse erheben sollte, w├Ąre dies kein ordentlicher K├╝ndigungsgrund.

B. Freiwillig versicherte Arbeitnehmer

Auch hier haben Sie die M├Âglichkeit, in eine andere gesetzliche Krankenkasse zu wechseln, sofern die Mitgliedschaft bei der jetzigen Krankenkasse mindestens 18 Monate lang bestand. Sollte Ihr j├Ąhrliches Bruttoeinkommen in diesem Jahr mindestens 50.850 EUR betragen und auch im n├Ąchsten Jahr ├╝ber der Pflichtversicherungsgrenze liegt, so h├Ątten Sie zum 01.01.2013 zudem die M├Âglichkeit, in private Krankenversicherung zu wechseln.

Ein Wechsel der Krankenversicherung wird auch hier mit Ablauf des ├╝bern├Ąchsten Kalendermonats g├╝ltig. D.h. wenn Sie Ihrer Krankenkasse noch in diesem Monat k├╝ndigen, k├Ânnte die Mitgliedschaft bei der neuen Kasse also bereits zum 01. starten.

├ťbrigens:

Bei einem Wechsel in eine private Krankenversicherung m├╝ssen Sie die 18-monatige Mindestdauer bei der gesetzlichen Krankenkasse nicht einhalten.

Selbst├Ąndige / Freiberufler

haben ebenfalls jederzeit die M├Âglichkeit, in eine andere gesetzliche Krankenkasse zu wechseln, sofern die Mitgliedschaft bei der jetzigen Kasse mindestens 18 Monate lang bestand. Bei Wahltarifen muss die Mitgliedschaft mindestens 36 Monate bestanden haben.

F├╝r Selbst├Ąndige, die nicht allzu viele Familienangeh├Ârige mitversichern m├╝ssen, lohnt sich eine Privatversicherung aber meist mehr.

Studenten

In der Regel ist ein Student immer verpflichtet, sich bei einer gesetzlichen Kasse zu versichern. Allerdings k├Ânnen sich Studenten bei Studienbeginn aber auch innerhalb von 3 Monaten von der gesetzlichen Pflichtversicherung befreien lassen und sich privat krankenversichern. Der n├Ąchste Termin, an dem ein Student der Versicherungspflicht bei den gesetzlichen Kassen widersprechen kann w├Ąre der Tag, an dem die Familienversicherung entf├Ąllt.

Mit Erreichen des 30. Geburtstages oder ab dem 15. Fachsemester k├Ânnen sich Studenten nur noch als freiwilliges Mitglied in der GKV weiterversichern. Hierbei m├╝ssen Sie dann, abh├Ąngig von der jeweiligen Krankenkasse, einen Beitrag von zwischen 144,94 und 152,22 EUR entrichten.

In diesem Fall k├Ânnen Studenten sofort in eine private Krankenversicherung wechseln. Dieser Versicherungswechsel lohnt sich fast immer wenn man bei der Antragstellung gesund ist. Man sollte wissen, dass die Privatversicherer im Antrag immer einige Gesundheitsfragen stellen die dann bei bestimmten Vorerkrankungen zu Beitragszuschl├Ągen f├╝hren.

Bei Exmatrikulation k├Ânnen Studenten in aller Regel auch wieder in das System der gesetzlichen Krankenkassen zur├╝ckkehren. Sehr h├Ąufig m├╝ssen Sie das sogar. Alle Infos dazu finden Sie im Kapitel Krankenversicherung f├╝r Studenten.

Beihilfeberechtigte Beamte

F├╝r Beamte gelten die gleichen K├╝ndigungsfristen wie f├╝r freiwillig versicherte Angestellte. Die K├╝ndigungsfrist betr├Ągt also drei Monate. Dabei wird der Monat, in dem die K├╝ndigung erfolgte, als voller Monat in die Frist einberechnet. F├╝r Beamte lohnt es sich eigentlich immer sich privat zu versichern, denn die gesetzlichen Krankenkassen verf├╝gen ├╝ber keine speziellen Beihilfetarife. Das bedeutet, dass Beamte dann immer den vollen Beitrag zahlen obwohl Sie im Krankheitsfall nur prozentuale Leistungen entsprechend ihres Beihilfesatzes in Anspruch nehmen w├╝rden.