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Anwartschaft in der PKV

Die Anwartschaft in der privaten Krankenversicherung (PKV)


Bei vor├╝bergehendem Ausstieg eines Kunden aus der privaten Krankenversicherung, kann durch eine Anwartschaft (auch Anwartschaftsversicherung genannt) eine sp├Ątere R├╝ckkehr in den PKV Vertrag zu alten Konditionen abgesichert werden. Dies ist vor allem f├╝r Kunden der privaten Krankenversicherung wichtig, die den privaten Krankenversicherungsschutz vor├╝bergehend nicht mehr brauchen und sp├Ąter wieder in ihren Tarif zur├╝ck wollen.
Durch eine Anwartschaft der privaten Krankenversicherung umgeht der Kunde somit bei Wiedereintritt wie ein Neukunde behandelt zu werden. Dies w├Ąre mit den folgenden Nachteilen verbunden:
  • Verlust der bereits angesammelten Alterungsr├╝ckstellungen sowie h├Âhere Beitragszahlungen als Neukunde durch das gestiegene Eintrittsalter.
  • Erneute Gesundheitspr├╝fung f├╝r die Neuaufnahme in der privaten Krankenversicherung. Bei zwischenzeitlichen Erkrankungen m├╝ssen Risikozuschl├Ąge bezahlt werden oder man bekommt im Falle einer schweren Erkrankung gar keinen Vertrag mehr.
  • Erneute Wartezeiten bei Zahnleistungen
Diese Nachteile kann man durch eine Anwartschaft der PKV bei l├Ąngeren Zeitr├Ąumen oder einer kleinen Anwartschaftsversicherung (Ruhevereinbarung) umgehen. W├Ąhrend der Vertragsunterbrechung haben die Kunden keinen Anspruch auf Leistungserstattungen durch die Versicherungsgesellschaft.

Vor├╝bergehend pflichtversichert


Sehr oft ist eine vor├╝bergehende Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung ein Grund f├╝r eine Unterbrechung der PKV. Diese kommt zu trage, wenn
  • die Versicherungspflichtgrenze angehoben wird und das Einkommen eines Arbeitnehmers unter dieses neues Grenzeinkommen f├Ąllt,
  • ein Selbstst├Ąndiger vor├╝bergehend als Angestellter arbeitet,
  • der Verdienst eines Arbeitnehmers durch Arbeitszeitreduzierung unter die Pflichtgrenze sinkt,
  • ein Arbeitnehmer arbeitslos wird oder
  • ein Student das 14. Fachsemester oder das 30. Lebensjahr erreicht hat.
Bei Aufgabe der Erwerbst├Ątigkeit eines privat Krankenversicherten gibt es die M├Âglichkeit sich in der Familienversicherung der GKV mitversichern zu lassen wenn der Ehepartner gesetzlich versichert ist und der bisher privat Versicherte nicht mehr als 345 Euro im Monat verdient.
W├Ąhrend dem Mutterschutz und der Elternzeit ist die Inanspruchnahme der Familienversicherung f├╝r privat versicherte Frauen nicht m├Âglich.
Innerhalb der ersten 12 Monate muss die private Krankenversicherung den Kunden auch ohne Anwartschaft zu den alten Konditionen aufnehmen, wenn die gesetzliche Krankenversicherungspflicht oder die Familienversicherung in dieser Zeit endet. Allerdings gilt dies nur, wenn der Kunde einen ununterbrochenen privaten Krankenversicherungsschutz von mindestens f├╝nf Jahre nachweisen kann. Kunden die diese 5 Jahre nicht erreicht haben, k├Ânnen sich durch die Anwartschaftsversicherung diese R├╝ckkehroption sichern.
Ein weiterer Vorteil der Anwartschaft: Kunden k├Ânnen auch dann noch zu den alten Konditionen in ihren privaten Krankenversicherungsvertrag zur├╝ckkehren, wenn ihre Krankenversicherungspflicht nach mehr als zw├Âlf Monaten wieder entf├Ąllt.
Weitere Zielgruppen f├╝r eine Anwartschaft in der PKV sind:
  • Angestellte, die mit dem Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegen, und sich erst in absehbarer Zeit privat versichern k├Ânnen
  • Studenten mit Ausbildung zu einer T├Ątigkeit als Beamter
  • Personen mit einem l├Ąngeren Auslandsaufenthalt
  • Berufssoldaten
Man unterscheidet zwischen der gro├čen und kleinen Anwartschaft. In beiden wird auf eine sp├Ątere Gesundheitspr├╝fung verzichtet. Bei der gro├čen Anwartschaftsversicherung ist bei Wiedereintritt in die private Krankenversicherung einen altersgerechter Beitrag zu entrichten. Bei der kleinen zahlt der Versicherte wieder den g├╝nstigeren Beitrag.