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PKV Selbstbeteiligung

Selbstbeteiligung in der PKV


├ťber eine Selbstbeteiligung (SB) wird festgelegt, welchen festen Teil der Krankheitskosten von Ihnen pro Kalenderjahr aus der eigenen Tasche zu zahlen sind. Im Gegenzug lassen sich die Kosten Ihrer privaten Krankenversicherung deutlich senken, denn die Tarife mit Selbstbeteiligung sind vom Monatsbeitrag her prinzipiell g├╝nstiger als vergleichbare Tarife ohne einen Selbstbehalt. Beim Selbstbehalt bieten alle Privatversicherungen unterschiedliche H├Âhen an. Die Bandbreite hierbei reicht von 53 EUR bis zur H├Âchstgrenze von 5.000 EUR pro Jahr. Au├čerdem gibt es unterschiedliche Formen der Selbstbeteiligung:

- Komplette Selbstbeteiligung

Der Selbstbehalt beinhaltet hierbei alle Leistungsbereiche (Ambulant/Station├Ąr/Zahn). Diese Art der Selbstbeteiligung findet man immer nur bei den Kompakt-Tarifen der privaten Krankenversicherung. Bei einigen PKV-Tarifen wird f├╝r ├Ąrztliche und zahn├Ąrztliche Vorsorgeuntersuchungen auf die Selbstbeteiligung verzichtet.

- Selbstbeteiligung nur in Teilbereichen

Oft findet man diese Variante bei den Modul-Tarifen der privaten Versicherung. Dort greift die Selbstbeteiligung dann z.B. nur f├╝r den ambulanten Bereich w├Ąhrend Krankenhausaufenthalte oder Zahnbehandlungen davon befreit sind.

- Prozentualer Selbstbehalt respektive Quoten-Selbstbeteiligung

Bei diesen Tarifen beinhaltet die Selbstbeteiligung immer nur einen gewissen Anteil an den Behandlungskosten (z.B. 25 %) und nur bis zu einer fest bestimmten H├Âchstgrenze. Wenn ein Tarif also eine Selbstbeteiligung von 25% bis max. 250 EUR hat, bekommen Sie ab sofort 75% der Kosten erstattet. Sobald die maximale SB-Grenze von 200 EUR innerhalb des Jahres erreicht ist, w├╝rden 100% der Krankheitskosten ├╝bernommen.

Alle drei aufgef├╝hrten Varianten haben eines gemeinsam. Die Selbstbeteiligung gilt stets f├╝r jede versicherte Person einzeln und beginnt mit jedem Kalenderjahr wieder neu. F├╝r Kinder sehen viele Tarife aber oft nur die halbe Selbstbeteiligung vor.

In der Regel kann man sagen, da├č sich eine Selbstbeteiligung vor allem dann lohnt, wenn Sie nur selten zum Arzt gehen oder sich praktisch nur f├╝r den schlimmsten Fall wie z.B. teure Krankenhausaufenthalte absichern m├Âchten. Man sollte allerdings beachten, da├č die Behandlungskosten eines Jahres schnell die anf├Ąngliche Kostenersparnis ├╝bersteigen k├Ânnen.

Folgende Punkte sollte man zus├Ątzlich bedenken:

  • F├╝r Angestellte sollte die Eigenbeteiligung maximal 400 EUR betragen, da der Arbeitgeber zwar die H├Ąlfte der Beitr├Ąge, nicht aber die Selbstbeteiligung erstattet. Einige Unternehmen ├╝bernehmen auch die Selbstbeteiligung, da sie bis 600 EUR pro Jahr steuerfrei ist. F├╝r diesen Fall ist eine h├Âhere Selbstbeteiligung auch f├╝r den Arbeitnehmer interessant.

  • F├╝r Mediziner zahlt sich ein Selbstbehalt im ambulanten Leistungsbereich aus, da man sich oft unter "Kollegen" gegenseitig behandelt. F├╝r Krankenhaus├Ąrzte ist dies bei einer Selbstbeteiligung f├╝r den station├Ąren Bereich ├Ąhnlich gelagert.

  • Bei Selbst├Ąndigen und Freiberuflern rechnet sich ein moderater Selbstbehalt in fast allen Tarifen der privaten Krankenversicherung.

Es bleibt abschlie├čend festzustellen, da├č eine Selbstbeteiligung in moderater H├Âhe durchaus hohe Preisvorteile mit sich bringen kann.