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FAQ PKV

Häufig gestellte Fragen


Im Folgenden haben wir f√ľr Sie die Antworten f√ľr oft gestellte Fragen zur privaten Krankenversicherung zusammengestellt. Falls Sie eine spezielle Frage haben sollten, k√∂nnen Sie uns eine E-Mail schreiben oder einen R√ľckruf anfordern.

Wann kann man als Angestellter in die PKV wechseln?

Wenn ihr Jahres-Bruttoeinkommen √ľber der Pflichtversicherungsgrenze von 53.550 Euro liegt k√∂nnen Sie jederzeit in eine private Krankenversicherung wechseln. Hierbei m√ľssen Sie allerdings die K√ľndigungsfrist von 2 Monaten zum Monatsende f√ľr Ihre gesetzliche Kassenmitgliedschaft ber√ľcksichtigen. Berufsanf√§nger und Wiedereinsteiger k√∂nnen sofort in eine private Krankenversicherung wechseln, wenn Ihr hochgerechnetes Jahreseinkommen die Pflichtversicherungsgrenze von 53.550 Euro √ľbersteigt. Arbeitnehmer, die seit dem 31.12.2002 freiwillig gesetzlich versichert waren k√∂nnen sofort in eine PKV wechseln, wenn das Jahresbruttoeinkommen in dem Jahr 2002 bei mindestens 45.000 Euro gelegen hat.

Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuß zur privaten Krankenversicherung?

Bis zum H√∂chstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung steuert Ihr Arbeitgeber die H√§lfte der Beitr√§ge zu. Die maximale Zuzahlung betr√§gt derzeit 41,51 EUR f√ľr die Pflege- und 295,65 EUR f√ľr die Krankenversicherung. Insgesamt zahlt Ihnen der Arbeitgeber also maximal 337,16 EUR dazu. Achtung: F√ľr Arbeitnehmer in Sachsen betr√§gt der maximale Arbeitgeberanteil zur Pflegeversicherung h√∂chstens 21,26 EUR. F√ľr die Kranken- und Pflegeversicherung zusammen also nur bis zu 316,91 EUR.

Ich bin Student. Kann ich in eine private Krankenversicherung wechseln?

Mit Beginn des Studiums k√∂nnen Sie innerhalb von 3 Monaten entscheiden, ob Sie sich gesetzlich oder privat versichern m√∂chten. F√ľr unter 30-j√§hrige sind die gesetzlichen Kassen jedoch immer billiger als die Studententarife der privaten Krankenversicherung. Haben Sie die Altersgrenze jedoch √ľberschritten oder bereits das 15. Fachsemester erreicht, dann ist die private Krankenversicherung meistens die bessere und oftmals auch die preiswertere L√∂sung. Im Kapitel Private Krankenversicherung f√ľr Studenten finden Sie alle notwendigen Informationen dazu.

Kann ich sp√§ter in die gesetzliche Kasse zur√ľck?

In der Regel ist dies nach Eintritt in die private Krankenversicherung nicht mehr m√∂glich. Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Angestellte k√∂nnen wieder in die gesetzliche Krankenkasse zur√ľckkehren, wenn das Einkommen wieder unterhalb der g√ľltigen Verdienstgrenze liegt. Dies kann z.B. durch einen Umstieg von einer Vollzeitbesch√§ftigung auf eine Teilzeitbesch√§ftigung der Fall sein. Aber auch wenn Ihre Bez√ľge langsamer steigen als die Verdienstgrenze kann dies vorkommen. Unter bestimmten Voraussetzungen k√∂nnen auch w√§hrend der ersten drei Jahre der Selbst√§ndigkeit zur√ľck in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Bei Aufnahme eines Angestelltenverh√§ltnisses ist es sogar verpflichtend wieder in das das System der gesetzlichen Kassen zu wechseln.
Studenten k√∂nnen in der Regel mit ihrer Exmatrikulation sofort wieder in eine gesetzliche Krankenkasse zur√ľckkehren. Weil auch hier unterschiedliche Bestimmungen gelten, lesen Sie dazu bitte das Kapitel Krankenversicherung nach dem Studium.

Ist meine Familie in der PKV kostenfrei familienversichert?

Nein. F√ľr jede versicherte Person erhebt die private Krankenversicherung einen separaten Beitrag. Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr sind allerdings in der Pflegeversicherung beitragsfrei mitversichert und die Versicherungsbeitr√§ge sind relativ gering. Bei Familienversicherungen ist es empfehlenswert ein Rechenexempel durchzuf√ľhren.

Zahlt mir mein Arbeitgeber, wenn ich in die PKV wechsele, den 50%-igen Arbeitgeberanteil auch f√ľr meinen Ehepartner und die Kinder?

Ja, das mu√ü er tun. Der Arbeitgeberanteil ist allerdings auf denjenigen Betrag begrenzt, den Ihr Arbeitgeber zu einer gesetzlichen Krankenkasse maximal dazu zahlen m√ľ√üte. Umgerechnet bedeutet dies: Der Arbeitgeber zahlt Ihnen die H√§lfte der Beitr√§ge bis zu der aktuell g√ľltigen Beitragsbemessungsgrenze (derzeit 3.937,50 EUR pro Monat) multipliziert mit dem zurzeit g√ľltigen, teilbaren Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen von 14.6%. Der Versicherungsnehmer zahlt zus√§tzlich einen Beitrag von 0,9% auf die Beitragsbemessungsgrenze, wodurch sich der Beitragssatz von 15,5% zusammensetzt. Der Arbeitgeberzuschu√ü zur Krankenversicherung betr√§gt zurzeit also max. 287,44 EUR. Hinzu kommt der Arbeitgeberzuschu√ü zur Pflegeversicherung, welcher derzeit 40,36 EUR betr√§gt (f√ľr Arbeitnehmer in Sachsen jedoch nur 20,67 EUR). Insgesamt also betr√§gt der max. Arbeitgeberanteil zur Kranken- und Pflegeversicherung derzeit 327,80 EUR (f√ľr Arbeitnehmer in Sachsen aber nur 308,11 EUR).

Muß ich in der privaten Krankenversicherung mit Beitragserhöhungen rechnen?

Ja. Die Kostenexplosion im Gesundheitswesen geht auch an den privaten Krankenversicherungen nicht vorbei. Aufgrund dessen ist es sicher, daß die Beiträge steigen werden. Wie die Beitragsentwicklung sein wird kann nur durch Prognosen und empirischen Daten geschätzt werden.

Sind die Beiträge als Rentner später noch bezahlbar?

Davon ist auszugehen, da aus den Beitragseinnahmen feste R√ľcklagen zur Subventionierung der Versicherungsbeitr√§ge im Rentenalter gebildet werden. Seit dem 01.01.2001 schreibt das Gesetz zus√§tzlich eine 10%ige Altersr√ľckstellung vor, die weitere Beitragsentlastungen im Alter schaffen.