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Wer kann sich PKV versichern

Wer kann sich privat versichern?


Die mögliche Inanspruchnahme einer privaten Krankenversicherung ist generell abhängig von Ihrem Beruf und/oder Verdienst.

- Angestellte und Arbeiter:

Durch die Einf√ľhrung des GKV-Finanzierungsgesetzes gelten ab 2011 wieder die Bedingungen wie sie vor der letzten Gesundheitsreform im Jahre 2007 bestanden. Somit werden Angestellte mit Ablauf des Jahres versicherungsfrei, in welchem ihr Gehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze respektive Versicherungspflichtgrenze √ľbersteigt und voraussichtlich auch im Folgejahr oberhalb dieser Grenze liegen wird. Diese Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt ab 2014 bei 53.550 Euro (4.462,50 ‚ā¨ monatlich). Es reicht aus, wenn das Jahresgehalt im Laufe eines Jahres die Jahresarbeitsentgeltgrenze √ľberschreitet. Dies bedeutet also, da√ü auch Berufsanf√§nger oder Wiedereinsteiger sofort in die PKV wechseln k√∂nnen, wenn das hochgerechnete Einkommen im Kalenderjahr mindestens 53.550 Euro betr√§gt.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze beinhaltet alle regelm√§√üigen Gehaltsbestandteile. Zu diesen z√§hlen neben dem Grundgehalt auch regelm√§√üige Zahlungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, verm√∂genswirksame Leistungen oder regelm√§√üig gezahlte Zulagen. Bonuszahlungen sowie einmalige Sonderzahlungen sind nicht auf die Jahresarbeitsentgeltgrenze anzurechnen. Bei Angestellten, die nebenberuflich ein Einkommen erzielen wird dieses nur dann ber√ľcksichtigt, wenn mindestens ein fester Angestellter vorhanden ist. Kinder und Ehepartner z√§hlen hierbei nicht dazu.

- Selbständige und Freiberufler:

Haben jederzeit die M√∂glichkeit in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Ausgenommen sind davon lediglich einige Handwerksmeister und K√ľnstler.

- Freiberufliche √Ąrzte, Zahn√§rzte, Veterin√§re und Heilpraktiker:

Werden wie Freiberufler behandelt und haben ebenfalls jederzeit die M√∂glichkeit eine private Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. F√ľr √Ąrzte und Pharmazisten werden in der Regel spezielle Privatversicherungstarife angeboten.

- Beihilfeberechtigte Beamte:

k√∂nnen sich ebenfalls ohne irgendwelche Einschr√§nkungen beachten zu m√ľssen privat versichern. Viele private Krankenversicherungen halten f√ľr Beihilfeberechtigte spezielle Beamten-Tarife parat. Durch die fehlenden Erg√§nzungsversicherungen f√ľr Beihilfeberechtigte, ist die gesetzliche Krankenversicherung dagegen keine Alternative. In der GKV m√ľ√üte ein Beamter, wie ein Angestellter in der freien Wirtschaft, immer den vollen Beitrag f√ľr eine "100-Prozent-Krankenversicherung" bezahlen, obwohl er nur die halbe Leistung oder vielleicht sogar nur 30 Prozent ben√∂tigt.

- Beamtenanwärter / Beamte auf Probe:

sind generell zu 50% Beihilfeberechtigt. Das bedeutet, da√ü der Staat generell die H√§lfte der Krankheitskosten bezahlt. Die Differenz kann man √ľber spezielle Anw√§rtertarife der PKV absichern. Diese Anw√§rtertarife sind sehr g√ľnstig f√ľr M√§nner ab ca. 52 EUR pro Monat - und f√ľr Frauen ab 65 EUR pro Monat zu bekommen. In den alten Bundesl√§ndern besteht f√ľr Rechtsreferendare eine Versicherungspflicht in der GKV, weshalb hier keine privaten Anw√§rtertarife m√∂glich sind.

- Studenten:

ab dem 25. Lebensjahr sind Studenten nicht mehr bei den Eltern mitversichert und m√ľssen sich selbst Krankenversichern. Jedem Studenten steht es hierbei offen in eine private Krankenversicherung zu wechseln. Meist sind die privaten etwas teurer als die gesetzlichen Kassen, allerdings bieten die privaten Krankenkassen daf√ľr erheblich bessere Leistungen. Mit erreichen des 30. Lebensjahres oder abschlie√üen des 14. Fachsemesters ziehen die Beitr√§ge dann in der GKV bei gleichbleibenden Leistungen kr√§ftig an. F√ľr die freiwillige Weiterversicherung in der GKV w√ľrde man dann als Student einen monatlichen Beitrag zwischen 134‚ā¨ und 152‚ā¨ bezahlen (je nach Krankenkasse). Die PKV-Gesellschaften bieten f√ľr diesen Fall f√ľr m√§nnliche studierende preiswerte Tarife an. Bei ungef√§hr dem gleichen Beitrag wie in der GKV genie√üt man schon voll die Vorteile des privaten Versicherungsschutzes und kann von den hohen Leistungen beim Zahnarzt sowie den Wahl-Leistungen im Krankenhaus (1- oder 2-Bettzimmer, Chefarztbehandlung) profitieren. Des Weiteren entf√§llt wie f√ľr alle Privatpatienten die Praxisgeb√ľhr der GKV.