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Aufbau der PKV

Aufbau der privaten Krankenversicherung

In der privaten Krankenversicherung unterscheidet man grundsätzlich zwei Tarifmodelle: den Modul-Tarif und den Kompakt-Tarif.

Bei Modul-Tarifen stellen Sie Ihren Schutz nach dem Baukastenprinzip individuell zusammen (Ambulant, Stationär, Zahn). Kompakt-Tarife hingegen bieten ein fest geschnürtes Leistungspaket, sind dafür aber oft preisgünstiger.

Wichtige Zusatz-Bausteine

Ergänzend zum Haupttarif können Sie Ihren Schutz individuell erweitern:

  • Krankenhaus-Tagegeld: Zahlt einen festen Betrag pro Tag im Krankenhaus. Besonders für Selbstständige als Ausgleich zum Verdienstausfall relevant.
  • Kur-Tarife: Sichern Leistungen für Sanatoriums-Aufenthalte ab, die nicht über Rentenversicherer oder Berufsgenossenschaften gedeckt sind.
  • Pflege-Zusatzversicherungen: Schließen die Versorgungslücke der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung.
  • Beitragsentlastung im Alter: Durch monatliche Mehrbeiträge während der Erwerbszeit wird die Prämie im Rentenalter (meist ab 65) gezielt reduziert.
Beitragsstabilität und Rückstellungen

Ein Kernmerkmal der PKV ist die Bildung von Altersrückstellungen. Diese sorgen dafür, dass die Beiträge im Alter trotz steigender Gesundheitskosten stabilisierbar bleiben. Bei einem Wechsel des Versicherers können Rückstellungen aus Verträgen ab 2009 teilweise mitgenommen werden, bei älteren Verträgen gehen sie verloren.

Tipp: Beitragsentlastungstarife sind besonders für Angestellte attraktiv, da der Arbeitgeber auch hierfür die Hälfte der Beiträge übernimmt.